Verfasst am 29. 10. 2011 von Klaus Jestädt  
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Sony-ebook-reader-prs-t1 in eBook Reader in der Praxis - und das Drama mit dem Sony eBook Reader PRS-T1

Der Wunsch nach einem eBook Reader entsteht

Experimentierfreudig war ich schon immer und Computertechnik begeistert mich seit den achtziger Jahren, als die ersten Heimcomputer aufkamen. Vom Sinclair ZX-81 über den C64 und diverse Ataris habe ich mich bis zum ersten 286er IBM kompatiblen durchgekämpft. Ich erfreute mich am ersten Apple Macintosh (Classic), ertrug geduldig Microsoft Windows und habe mit Linux einen hochinteressanten Baukasten gefunden. Persönlich bin ich seit ca. zwei Jahren bei Apple auf der OSX Platform heimisch geworden.

Als ich mir vor wenigen Jahren einen iPod Touch besorgte wurde schnell klar, diese Plattform hat Potential für größeres. Eine ideale Maschine um Content und Software zu vertreiben. Doch erst das Apple iPad vollzog den fehlenden Schritt durch seinen Formfaktor. Als Kind des leider viel zu früh verstorbenen Steve Jobs, eröffnete eines jener historischen Zeitfenster, welche ganze Märkte nachhaltig verändern. Letztlich ändert es sogar unser aller Wahrnehmung und Umgang mit Computern. Eines war klar: Konzept schlägt Produkt!

Viele Firmen bringen Tablet’s auf den Markt, bislang nur mit mäßigem Erfolg. Lediglich Amazon gebe ich persönlich derzeit eine Chance für Erfolg. Bei Amazon entscheiden nicht wie bei anderen Mitbewerbern die Features, sondern das Konzept, die gigantische Vermarktungsmaschine von Amazon. Amazon sitzt auf einer Menge Content und hat einen riesigen Vertriebskanal an der Hand. Unter anderem für Bücher, und darum geht es in diesem Artikel.

Auf dem Apple iPad habe ich bereits ein paar Bücher gelesen, das ganze empfand ich allerdings als anstrengend für die Augen und Arme. Wenn man eine Stunde in der Badewanne liegt und ein iPad in der Hand hält, ist klar was ich meine. Zudem ist das Lesen im Freien dank der teuflischen Glossy Displays quasi unmöglich.

Nun stand die Steve Jobs Biografie an und mein Interesse an dem brandneuen eBook Reader Sony PRS-T1 war geweckt. Verspricht doch die eInk Technologie ein Leseerlebnis wie Papier zu bieten und der PRS-T1 ist ein Fliegengewicht mit seinen unter 170g. Immerhin kann man so eine ganze Bibliothek to go in die Tasche stecken. Der Amazon Kindle kam für mich nicht in Frage, da ich bei Apple bereits in einem geschlossenen Content-System stecke. ePub und PDF sollte das Gerät mindestens verarbeiten können.

 

Der Beginn einer Tragödie…

Der Kauf eines Sony PRS-T1

Ich hatte Glück und bekam den Sony PRS-T1 eBook Reader direkt im Handel, während viele Vorbesteller in diversen Blog’s bereits sauer waren. Der Sony Online Shop hatte nach deren Angaben schon vor Wochen das Geld abgebucht, und nun ließ Sony die treuesten aller Kunden ohne Lieferung zu Starttermin hängen. Ein Vorgeschmack auf das was ich bis heute erleben. Meine Meinung über den Sony Konzern und das eBook an sich hat inzwischen massiven Schaden genommen, doch dazu kommen wir noch.

Lerne den PRS-T1 kennen

Der erste Kontakt war eigentlich gut, man gewöhnt sich schnell daran dass eInk Displays etwas träge das Bild wechseln. Dafür hält die Batterie mehrere Wochen. Die Touch Bedienung ist verglichen mit einem Tablet lausig, aber dennoch brauchbar und intuitiver als Hardware-Buttons. Das WLAN ist sofort verbunden und ein Blick in die mitgelieferten Bücher offenbart ein grandioses Graustufen-Display. Einzig Din A-4 PDF Dateien lassen sich nicht sinnvoll lesen auf einem Display dieser Größenordnung. Schade, denn meine Hoffnung war auch, die üblichen Din A-4 PDF Dateien technischer Dokumentationen auf dem eBook Reader zu lesen. Als Apple verwöhnter User bin ich einigermaßen enttäuscht über die Menüführung und Bedienungslogik, die sicher den Hirnen von technokratischen Ingenieuren entwachsen ist. Was soll’s, meine Waschmaschine kann ich auch nur notdürftig bedienen.

Bis zu diesem Punkt war die Welt noch in Ordnung und Sony hätte von mir auch weiterhin das Prädikat ‘It’s no Trick, it’s a Sony’ aus alten James Bond Zeiten bekommen.

Kaufe ein Buch für den PRS-T1

Der Kauf eines eBooks stellt den Käufer des Sony PRS-T1 vor einige Hürden.

Sony verlangt die Registrierung des Kunden auf einer Sony Webseite: http://sony-europe.com/registration
Ich hatte wohl früher bereits einen solchen Sony Account angelegt, denn meine Email Adresse konnte nicht neu registriert werden. Dafür gibt es die Option ‘Passwort vergessen’. Doch es kam keine Email bei mir an, mehrmals.

Erst ein Blick in das Logfile unseres Mailservers zeigte die Ursache:
Oct 24 17:41:45 mail postfix/smtpd[1322]: NOQUEUE: reject: RCPT from unknown[80.88.43.5]: 450 4.7.1 <BEESPPESXDNS01.e-space.local>: Helo command rejected: Host not found; from=<mysony-support@sony-europe.com> to=<wasauchimmer@bitswerk.de> proto=ESMTP helo=<BEESPPESXDNS01.e-space.local>

Sony versendet diese nicht ganz unwichtigen Kundenemails von einem Server der nicht der technisch autorisierte Mailserver dieser Domain ist. Er hat keinen MX-Record und seine IP Adresse ist nicht rückwärts in einen Hostnamen auflösbar, bzw liefert inzwischen einen Hostnamen zurück der nicht zur Maildomain passt und keinen MX-Record hat:  5.43.88.80.in-addr.arpa name = mailhost.vaio-link.com.
Das ist nun sehr technisch, aber in Klartext ausgedrückt könnte man sagen: Der Weltkonzern Sony betreibt ein für Kunden kritisches Mailsystem von dem jeder einigermaßen verantwortlich konfigurierte Mailserver keine Emails annehmen wird.Ich musste also unseren Mailserver so konfigurieren dass er kurzfristig diese Email durchließ.

Eine Anfrage diesbezüglich über ein Sony Webformular mit dem Hinweis auf diese Problematik wurde bis heute nicht beantwortet. Wir werden im weiteren Verlauf sehen dass die Sony Leute wohl noch ganz andere Probleme, und daher vermutlich auch keine Zeit haben werden.

Nun konnte ich also eine Software vom Sony Reader ziehen und auf dem MacBook installieren zur Verwaltung von Büchern und v.a. um den Reader zu ‘Autorisieren’. Immerhin werden viele eBooks nur mit einem durch Signatur geschützen Kopierschutz zum Lesen freigegeben. Offenbar haben die Verlage noch nicht verstanden dass derartige Konzepte in der Print- und Filmindustrie letztlich genauso scheitern werden wie in der Musikindustrie.

Ein Menüpunkt weist auf den Sony Reader Store hin. Ein Tap darauf öffnet den eingebauten Web-Browser. Ich erfahre das es den Store noch gar nicht gibt. Eigenartig, denn die mitgelieferte Dokumentation verspricht gerade wie einfach es ist dort ein eBook zu kaufen.

Ich besuche Libri.de, einen durchaus auf Sony Geräte ausgerichteten eBook Onlineshop. Hier muss ich meinen zweiten Account anlegen. Flugs drei Bücher in den Warenkorb und an die Kasse. Der Download liefert nicht die ePubs sondern drei kleine Dateien die ich laut Libri mit Adobe Digital Editions öffnen soll. Hierzu bietet Libri einige PDF Hilfedateien an, die zu lesen ungefähr soviel Spaß macht wie ein Telefonbuch als Abendlektüre.

[Update 07.11.2011]
Die eBooks Download-Dateien lassen sich nicht nur mit Adobe Digital Editions, sondern auch direkt mit der Sony Reader Software öffnen und installieren.

Also statte ich Adobe einen Besuch ab und erfahre daß mein 100% aktualisiertes OSX Lion nicht den Anforderungen entspreche. Den Link zum direkten Download muss ich also erst einmal über Google ermitteln. Das Programm lässt sich problemlos installieren. Aber … ich muss einen dritten Account, diesmal bei Adobe anlegen und den Computer ‘Authorisieren’. Zum Dank für die Mühe, sagt Adobe, es sei alles kein Problem, ich muss nur die 3 Dateien mit Adobe Digital Editions öffnen, was auch gelingt. Wow, die Bücher sind nun verfügbar und ich kann sie lesen, auf dem Laptop. Aber das war nicht das Ziel der Übung, denn ich habe ja Sony beauftragt diesen schicken Reader zu liefern, dessen Glanz bereits einiges an Strahlkraft verloren hat.

Weitere Recherche bringt zu Tage daß Adobe mir eigentlich nur so ein tolles Tool an die Hand gibt damit meine 3 Bücher besser organisieren kann, was ja eigentlich schon die Sony Software machen soll. Danke Adobe! Vergessen haben die schlauen Jungs von Adobe zu sagen, dass die ganze Übung nur dazu dient, mich als vermeintlich potentiellen Dieb geistigen Eigentums vor mir selbst zu schützen. Ich kann meine Bücher nun auf Sechs Computern und sechs Reedern lesen. Verleihen kann ich die Bücher dann aber nicht, zumindest nicht ohne einen Kopfstand mit doppelten Rittberger hinzulegen, ein Foto davon zu machen, und dieses zur ‘Autorisierung’ an Sony, Adobe und die beteiligten Buchverlage zu schicken. Gewiß.. ein Scherz.

Jetzt soll ich also nur noch den Reader via USB an den Computer anschließen und ihn ‘Autorisieren’.
Der geneigte Leser erkennt meine inzwischen gereizte Stimmung dank der Anlage von 3 Accounts, Installation von 2 Programmen und allen Hürden auf diesem Weg, von dem nichts auf der Verpackung stand. Hurra … der Sony steckt, aber dieses Meisterstück von Software namens Adobe Digital Editions zeigt nicht wie versprochen den Sony PRS-T1 an. Somit keine ‘Autorisierung’ und kein Buch auf dem Reader, also alles gaaaanz einfach.
Meine Recherche im Gooragle fördert zu Tage dass es mindesten noch einen weiteren Menschen gibt der mein Problem teilt. Adobe Digital Editions funktioniert derzeit nicht mit dem Sony PRS-T1 Reader. Kein Hinweis ob Adobe mein Lesevergnügen dauerhaft verhindern will. Auch von Sony dazu kein Wort, aber die reagieren ja bislang eh nicht auf mein Kundenproblem.

Ich habe mir daraufhin die ePub Dateien im Dateisystem gesucht und manuell auf den Reader kopiert. Der Reader und die Bücher sind ja ‘Autorisiert’, ich bin mir also keiner kriminellen Schuld bewusst. Nur leider verweigert der Reader dank DRM Kopierschutz dass ich meine bezahlten Bücher lesen kann.

[Update 30.10.2011]
Die Sony Reader Software zeigt unter ‘About…’ dass die Adobe-ID ordnungsgemäß registriert ist.
Die Sony Reader Software verfügt über eine Menüoption ‘Dateien importieren…’, der Import über diese Funktion behebt nicht das DRM Problem. Das Lesen der DRM geschützten ePub’s ist weiterhin nicht möglich.
Dem Club Sony kann ich wegen der genannten Email-Problematik nicht beitreten. Ich wollte das Thema dort auch kommentieren!

Anders ausgedrückt: Sony, Adobe und die betroffenen Verlage verhindern mit einem extrem Kundenunfreundlichen DRM System daß ich meine erworbenen Bücher alle auf dem bezahlten Sony PRS-T1 lesen kann (Beispiel: Das Google-Imperium). Man könnte eine mafiöse Verschwörung mehrerer Industriezweige tippen, oder einfach nur vermuten daß es pure Dummheit in den Vorstandsetagen sein könnte.

Fazit

  • Steve Jobs Biografie habe ich heute als Printausgabe gekauft, obwohl das eBook verfügbar ist. Ich könnte es nicht lesen.
  • eBooks werden weiterhin ein Schattendasein fristen, weil die beteiligten Firmen den selben Irrsinn betreiben wie die Filmindustrie, den die Musikindustrie inzwischen weitgehend aufgegeben hat.
  • Leser von eBooks sind offenbar in den Augen der beteiligten Firmen potentiell Diebe von geistigen Eigentum.
  • Sony vermarktet ein neues Produkt ohne die Infrastruktur drumherum auch nur Ansatzweise aufgebaut zu haben.
  • Sony interessiert sich nicht für meine Supportanfrage als Kunde, die Vorraussetzung ist mein Passwort dort zurückzusetzen.

Ich halte das Vermarktungsmodell für eBooks, insbesondere für technisch nicht versierte Leser, für lausig.
Mich wundert nicht dass eBooks den grossen Sprung nicht schaffen, zumindest dürfte auf diesem Weg die Zahl der verkauften eBook Lesegeräte nur bei Apple und Amazon die Zahl der Verkauften Bücher übersteigen. Sony ist für mich als Marke mit Weltruf kaputt.

Ich bleibe erst einmal klassisch beim gedruckten Papierprodukt und werde den Onlinekonsum auf Blog’s, RSS, Twitter & Co beschränken. Bücher gehören nach dem Lesen offensichtlich noch ins Regal, nicht auf den Datenspeicher.

Ich weiß daß es eBook Reader gibt die diese Probleme nicht haben, aber meine Kritik gilt nicht nur dem neuen Sony Gerät, sie geht gegen das System. Ich habe 149,- € ausgegeben für ein Gerät dass derzeit in Teilen unbrauchbar ist!

[Update 05.11.2011]

Die Lösung des DRM Problems auf dem Sony PRS-T1

Es gibt eine Lösung um das DRM Problem mit dem Sony PRS-T1 zu umgehen. Auch wenn das rechtlich fragwürdig sein mag, so ist es sogar eine Lösung, um das DRM Thema generell auszuhebeln, denn manch einer möchte nicht eBooks kaufen und anschliessend von den Verlagen gegängelt werden wie ein Kleinkrimineller.

Ich möchte darauf hinweisen daß Autoren eine Menge Zeit und Gehirnschmalz in Ihre Werke stecken. Eine Vergütung hierfür ist in den allermeisten Fällen mehr als gerechtfertigt. Diese Lösung sollte also allenfalls für den eignen Bedarf Verwendung finden, um Zugriff auf seine Bücher zu bekommen, oder Probleme mit DRM wie in diesem Fall zu umgehen. Zulässig ist diese Lösung natürlich nicht, und ich muss jedem davon abraten.

Google listet das Tool deDRM auf Platz 1, bzw ist es hier zu finden: http://apprenticealf.wordpress.com/2010/11/18/dedrm-applescript-for-mac-os-x-10-5-10-6/
Es ist für Apple OSX, Linux und Windows verfügbar. Die Dokumentation und Handhabung sind ok. Es erstellt von einem beliebigen ePub und weiteren Formaten eine Version ohne DRM Schutz. Diese könnte dann mittels Sony Reader oder direkt per Datei kopieren auf den Reader gebracht werden.

Anschließend wäre der Kunde eines gekauften Buches endlich in der Lage seine bezahlte Ware auch zu lesen.

Endlich das Update mit Fehlerbehebung

Es gibt jetzt Mitte Dezember endlich eine neue Version der Sony Reader Software. Wird dieses Update auf dem Computer installiert lassen sich nun endlich bisher durch den DRM Schutz nicht zugängliche Bücher öffnen.
@Ralph (siehe Kommentare), danke für den Tipp, ich hatte bereis aufgegeben auf eine Lösung zu hoffen Icon Wink in eBook Reader in der Praxis - und das Drama mit dem Sony eBook Reader PRS-T1

27 Kommentare »

  1. Dorothea schreibt:

    Hallo Klaus,

    Du sprichtst mir aus der Seele. Habe den T1 am Samstag gekauft und versuche seitdem meine gekauften Bücher auf dem Reader zu öffnen. Dabei gibt es zwei Arten von Problemen. Variante 1: ich kann die Bücher in ADE und in Reader for PC lesen, aber auf dem T1 kommt die Meldung “Fehler -Kopiergeschützt durch DRM”. Variante zwei, ich kann die Bücher in ADE lesen, aber nicht in Reader for PC (“Der Inhalte-Download ist fehlgeschlagen”) geschweige denn auf dem T1 (“Ungültige Seite”). Werde das Gerät wahrscheinlich morgen zum Mediamarkt zurückbringen. Sehr ärgerlich, denn ich fahre am Freitag in Urlaub und wollte eben nicht 5 kg gedruckte Bücher mitschleppen.

    31. Okt. 2011 | #

  2. Anja Moehn schreibt:

    Hallo Herr Jestädt,
    ich habe auch auf den sony reader gewartet, hatte ihn im Sonyonlinestore bestellt, Geld wurde abgebucht, und nachden 10 Tage lang der Status nicht lieferbar war, hab ich am 28.10. mein reader in Empfang nehmen können.
    Nun habe ich einen ganzen Abend lang mich damit beschäftigen müssen, bis alles funktionierte, schmunzel jetzt noch über Ihren Bericht, ging mir ähnlich.
    Die Registrierung und Autorisiehrung ADE ist jedoch über einen Umweg möglich.
    1: Den Reader in den Ländereinstellungen auf US einstellen.
    2: den Store aufrufen, somit wird man mit dem US Store verbunden (den gibt es natürlich schon).
    3: Dort mit der ADE ID anmelden. Fertig
    4: Jetzt steht in den Einstellungen, dass der Reader autorisiert ist und DRM geschützte Bücher können gelesen werden.
    5: die Ländereinstellung wieder auf Deutschland stellen.

    Ich habe mir welche in der Onleihe unserer Bücherei geladen, mit Reader for PC geöffnet, auf den reader syncronisiert und man staune…..auch schon eins gelesen.
    Für den Anfang war es etwas kompliziert; ein Buch aufschlagen geht einfacher), aber ich bin von dem reader trotzdem begeistert,nach mehrmaligem Bedienen wird einem die Handhabung leichter fallen.

    Mit freundlichem Gruß

    Anja Möhn

    31. Okt. 2011 | #

  3. kj schreibt:

    @Dorothea
    Hallo Dorothea,
    Nachfolgender Kommentar scheint das Problem zu lsen. Gehört narürlich in die Kategorie intelligenter Hack, darauf bin in nicht gekommen.

    31. Okt. 2011 | #

  4. kj schreibt:

    @Anja Moehn
    Hallo Frau Moehn,
    Danke für den Hack, eine interessante Vorgehensweise. Ich werde das nach einer Urlaubswoche ohne den Reader, dafür hatte ich ihn gekauft, ausprobieren. Gerne würde ich das dann in den Artikel mit aufnehmen, weil viele vermutlich nicht die Kommentare ansehen. Ich bin sicher das Problem erledigt sich dann mit dem Deutschen Reader Shop.

    aber

    Für einen Weltkonzern finde ich das peinlich. Der Reader ist keine selbst kompilierte Linux Distribution, sondern ein Produkt für Endanwender ohne technischen Hintergrund. Das ist wohl der Grund warum ich von Apple Produkten inzwischen weitgehend überzeugt bin, nur eben nicht bei Kauf-Filmen und iBooks.
    Mir gefällt mir dieses GEMA-artige Geschäftsmodell nicht. Bei Amazon ersteht man nicht mal das Buch, man bekommt eine Leselizenz mit dem Hinweis dass Amazon einseitig die Bedingungen ändern darf. Wow wie arrogant! Bzgl ePub werde ich sicher noch nachsehen, aber befürchte viel besser wird’s nicht, denn als Kunde habe ich ja keine Kontrolle über den gekauften Content. Da empfiehlt sich evtl. DEDRM um den Schutz verbotenermassen zu entfernen. Doch das ist eine andere Geschichte. Ich habe es einfach satt von Konzernen verarscht zu werden, die ich dafür auch noch bezahle.

    31. Okt. 2011 | #

  5. Dorothea schreibt:

    @Klaus
    @Anja
    Der Tipp mit den Ländereinstellungen bringt leider gar nichts. In den Einstellungen meines T1 steht schon lange, dass er autorisiert sei und DRM-geschützte Bücher darstellen könne. Das ändert ja auch nichts an der Tatsache, dass teilweise gekaufte Bücher nicht mal von Reader for PC gezeigt werden, auch wenn sie von Adobe Digital Edition angezeigt werden. Auf der Sony-Website zeigen sie immer noch eine Anleitung für die alte Reader Library – komme mir auch verarscht vor.

    31. Okt. 2011 | #

  6. Wolfgang schreibt:

    Bin seit heute im Besitz des PRS-T1 und habe den Tipp mit den Ländereinstellungen leider erfolglos durchgespielt. Einige Bücher lassen sich öffnen, die Mehrzahl der Bücher leider nicht. Formatabhängig ist das Problem auch nicht, denn ich kann PDF und epub gleichermaßen nicht öffnen.

    Hatte früher ein Pocketbook 360° und sehne mich schon der Zeit zurück…

    31. Okt. 2011 | #

  7. Klaus Jestädt schreibt:

    Ok, das entspricht dann doch meinem Stand. ePubs mit DRM sind nicht zu öffnen obwohl der PRS-T1 anzeigt dass die Adobe-ID registriert und akzeptiert ist. So langsam wird es Zeit für eine offene Beschwerde gegen die Pfuscher bei Sony. Das ist glatter Murks.

    Hat eigentlich schon mal jemand geprüft ob Libri & Co die DRM Bücher verkaufen oder der Kunde nur eine nicht übertragbare Lizenz zum Lesen bekommt? Ich bereue inzwischen den Schritt den Sony PRS-T1 gekauft zu haben und könnte mir vorstellen Sony zur Rücknahme des Readers und Erstattung der gekauften eBooks, sowie Schadensersatz für die völlig sinnlose Beschäftigung mit ihrem unbrauchbaren Produktschrott zu verlangen.

    Ich denke daß die Gier nach vorzeigbaren Umsatzcharts zwar dagegen spricht, aber spätestens dann sollte klar sein …das wäre dann das letzte Sony Produkt gewesen!

    31. Okt. 2011 | #

  8. Dorothea schreibt:

    Keine Ahnung, wer den “Schutz ” der Bücher durchführt. Verlage oder E-Book-Händler? Ich habe sowohl epub-Dateien als auch ascm-Dateien runtergeladen. Habe von jeder Datei-Art Bücher, die sich öffnen lassen und welche die nicht funktionieren. Ich befürchte, dass Sony die Schuld an den Problemen auf die Verlage oder E-Book-Händler abwälzt. Hintergrund ist klar: die wollen, dass wir unsere Bücher im Sony Ebook Store kaufen. Wäre dann genauso ein geschlossenes System wie bei Amazon. Dann kann ich mir auch gleich den Kindle kaufen. Da funktioniert dann wenigstens alles.

    1. Nov. 2011 | #

  9. Dorothea schreibt:

    Habe soeben zufällig herausgefunden, wie man Bücher, die man als ascm-Datei heruntergeladen hat, lesbar auf den Reader bringt. Man öffnet die Datei in dem Ordner, wo sie beim Download hingelegt wurde, mit Adobe Digital Editions. Dabei wird sie in eine epub umgewandelt, welche sich nun im Ordner Dokumente > My Digital Editions befindet. Mit Kopieren und Einfügen in das Laufwerk Reader legen, in den Ordner, wo auch die Beispielbücher liegen (weiß jetzt nicht mehr wie der heißt, und der T1 ist schon eingepackt, will ihn ja zurückgeben). Die Sony-Software Reader for PC braucht man dazu nicht. Diese Vorgehensweise ändert aber nichts an den “Problembüchern”, die der T1 wegen DRM nicht öffnen will.

    1. Nov. 2011 | #

  10. Klaus Jestädt schreibt:

    Es gibt da eine kleines Tool um den DRM Schutz zu ungern. Ungeachtet der rechtlichen Problematik sollte es nur dazu dienen die eigenen Bücher unabhängig von den abstrusen DRM Schutzmechanismen zugänglich zu machen. Es entfernt nicht das DRM, sondern schreibt den Key für die Verschlüsselung direkt in die Datei. Ich habe das ganze noch nicht ausprobieren können, Beschreibung und Usability scheinen nicht gerade optimal, aber das ganze könnte funktionieren. Google spuckt das Tool aus unter “deDRM”.

    5. Nov. 2011 | #

  11. Klaus Jestädt schreibt:

    Liebe eBook Leser,

    wer mit dem Sony PRS-T1 Probleme mit dem DRM Schutz hat, und das dürfte derzeit jeder ein der geschützte Bücher gekauft hat (betrifft nicht jedes gekaufte Buch!), könnte zu eigenen Zwecken das Tool deDRM benutzen. Das ganze funktioniert unter Apple OSX, Linux und Windows. Das deDRM fragt nach der ePub Datei und erstellt eine kopierte Version ohne DRM auf den Desktop. Diese Version des gekauften Buches kann sogar als Datei ohne weitere Tools auf den Sony Reader oder die SD Card in das richtige Verzeichnis abgelegt werden (da wo die anderen Bücher auch liegen), und wird dann vom Reader automatisch indexiert.
    Selbstverständlich sollte die geschütze Datei mit allen Kaufnachweisen aufgehoben werden.
    Rechtlich ist das ganze sicher nicht ok, aber rechtlich gesehen ist hier gerade so einiges im Argen…

    Ich muss leider bei meiner Meinung bleiben, was Sony mit dem Reader auf die Beine gestellt hat ist zum jetzigen Zeitpunkt grober Pfusch. Was die Verlage da mit DRM betreiben ist eine Unverschämtheit und purer Müll. Ich achte die Rechte der Autoren, und insbesondere deren Recht auf Einnahmen für Ihre Arbeit. Aber als Kunde dermaßen mies von den Verlagen und Adobe behandelt zu werden ist eine Unverschämtheit erster Güte.

    5. Nov. 2011 | #

  12. Ralf schreibt:

    Hallo Leute,

    derzeit habe ich noch einen alten Sony eBook Reader PRS- 505 und wollte mir ggf. den PRS-T1 zulegen. Aber dass ADE den Reader nicht unterstützt, hat mich schon negativ überrascht, zumal die Sony Software in meiner virtuellen Windows-Maschine bisher nicht lief und ich auf dem Desktop auf ADE angewiesen war. Ich nutze nämlich Linux auf dem Desktop und ADE läuft in VirtualBox in einem Windows-Gast.

    Frage: Hat jemand mal das am 15.11 veröffentlichte Update für den PRS-T1 ausprobiert? Wird es damit besser?

    Noch ein Tipp: Es gibt ja auch Reader Apps für Android & Co. (z.B. Aldiko, LumiRead), die den Adobe Kopierschutz verstehen. Mit meinem alten Sony klappt es, die Bücher dort zu kaufen und herunterzuladen und danach die Dateien einfach auf meinen Sony Reader zu überspielen.

    Es wäre natürlich fatal, wenn so etwas mit dem T1 nicht mehr gehen würde, weil zwingend die Sony Software im Spiel sein muss. Oder ist das noch ein Bug?

    Noch schlimmer als DRM an sich finde ich die Abhängigkeit der Sony Software von Windows. Wenn das wenigstens auf allen Plattformen laufen würde …

    Ralf

    26. Nov. 2011 | #

  13. Ralf schreibt:

    Anmerkung zum Blog: Irgendwie scheinen alle Kommentare hier mit dem gleichen Datum versehen zu sein. Feature oder Bug?

    26. Nov. 2011 | #

  14. Ralf schreibt:

    Nachtrag: Bei dem Update vom 15.11 handelt es sich nicht um ein Firmware Update des Readers, sondern nur um die Desktop Software von Sony: http://www.sony.de/support/de/product/PRS-T1/updates . Schade.

    26. Nov. 2011 | #

  15. Klaus Jestädt schreibt:

    Hallo Ralf,

    Da scheint ein Bug zu sein in der WordPress Funktion bzgl des Datums, muss wohl upgraden…

    Angeblich soll man die Download Files von Libri etc mit der Sony Reader Software, die mit der Adobe ID registriert sein muß, öffnen und dann sei es ok. Habe ich nicht mehr getestet weil ich seither kein eBook mehr gekauft habe. Diverse Postings im Netz lassen mich zweifeln.

    In der Tat bringt Sony seine Software nur für Windows und Mac raus. Totale ignoranz gegenüber Linux, aber die 2% Linux Desktop User bringen ja nahezu alle Firmen billigend gegen sich auf, schade! Dabei ist Linux wie der Mac ein *nix artiges. Der Aufwand für Sony Linux zu supporten wäre lächerlich niedrig. Aber die schaffen es ja nicht mal einen Mailserver korrekt einzurichten der nicht wie ein Spambot aussieht.

    Auch wenn es Grauzone ist, aber das oben beschriebene Anti DRM Script (Auch Linux) löst derzeit das Problem durch die Hintertür, darf aber kein Freibrief für Verfielfältigung sein. Dazu würdest Du mit der WindowsBox nur die Bücher aktivieren müssen, danach DRM entfernen, danach lassen sich die eBooks sogar über Linux auf den Reader internen Speicher oder eine MicroSD kopieren.

    Würden natürlich niemand von uns jemals machen … um seine bezahlten Bücher wenigstens mal lesen zu können … Oder?

    26. Nov. 2011 | #

  16. Ralf schreibt:

    Hallo Klaus,

    zu Linux: Dabei setzt Sony Linux bzw. Android (auf Linux basierend) sogar als OS auf den Readern ein – wie auch viele andere Hersteller. Da ist es umso unverständlicher, dass man Linux dann nicht auf dem Desktop unterstützt. Man bedient sich Open Source, liefert aber nichts zurück an die “Linux-Gemeinde”. Schade.

    Das mit dem deDRM funktioniert sogar mit Calibre unter Linux, wenn man einmal den auf der eigenen Adobe ID basierenden Key extrahiert hat. Würde ich natürlich niemals einsetzen!

    27. Nov. 2011 | #

  17. Ralf schreibt:

    Übrigens wird im Sony Reader Club Forum von einem Firmware-Update berichtet, siehe https://reader-club.sony.de/web/guest/forum/-/message_boards/category/1548473 . Die FW gibt es auch hier als Windows-Exe: http://projects.mobileread.com/reader/users/porkupan/PRST1/updates/

    27. Nov. 2011 | #

  18. kj schreibt:

    Habe heute ein Firmware Update auf dem Mac in den PRS-T1 injiziert.
    Ändert nichts was das DRM Verhalten angeht.
    Habe nochmals sämtliche eBooks von Reader runtergeworfen, von Libri neu downgeloadet und dann mit Reader 4 Mac importiert und auf den PRT-T1 gespielt.

    Soweit klappte das auch.

    Wer das “Das Google Imperium” gekauft hat kann es immer noch nicht öffnen wegen dem DRM Schutz.
    Ausser der Käufer behandelt es mit deDRM.

    Ich könnte nach wie vor den Verlagen und Sony das ganze um die Ohren hauen,

    Die fehlende Unterstützung für den Linux Desktop wie oben angesprochen betrifft mich zwar derzeit nicht mehr (sollte Apple mal keinen Spass mehr machen dann sicher wieder :-) , finde ich aber in der Tat ein Armutszeugnis.

    Hat sich also trotz Firmware Update nichts geändert!

    27. Nov. 2011 | #

  19. Rixdorf schreibt:

    Ich habe mir den Reader 25.11.11 gekauft und nutze das Programm CALIBRE. Das gibt’s für Linux, MAC und Windows und ist eine Verwaltungssoftware für Ebooks.

    Ich hatte keine Probleme mit dem Reader – ich lasse Sony Sony sein und mache alles über das Programm. Am ADE bin ich natürlich auch nicht vorbei gekommen , um die runtergeladenen Dateien in EPubs umzuwandeln.

    Mit den entsprechenden Plugins (Google: DRM entfernen Calibre) ist nach dem Importieren der EPubs keine DRM mehr vorhanden und man kann mithilfe von Calibre dann die Datei problemlos auf den Sony Reader übertragen und dann natürlich auch lesen.

    Außerdem kann das Programm alle unterstützten Formate (und das sind viele) untereinander konvertieren.

    Sehr empfehlenswert

    29. Nov. 2011 | #

  20. Ralf schreibt:

    Neue Firmware soll DRM-Probleme beheben: https://reader-club.sony.de/web/guest/forum/-/message_boards/message/1905609#_19_message_1905609

    17. Dez. 2011 | #

  21. kj schreibt:

    Ich bestätige, der o.g. Patch der Reader Software ermöglicht jetzt das lesen einiger DRM geschützter Bücher. Darunter “Das Google Imperium”. Damit ist der Sony PRS-T1 also nun ein brauchbares eBook Lesegerät. Die Bedienbarkeit der Reader Software und des PRS-T1 empfinde ich als verwöhnter Apple User zwar weiterhin als eine Zumutung, dennoch scheint sich der Sony im Vergleich mit anderen eBook Reedern technisch gut zu behaupten. Das lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Die Branche hat noch einen Haufen Hausaufgaben zu erledigen.

    18. Dez. 2011 | #

  22. Christoph schreibt:

    … also mein T1 funktioniert wunderbar, ich kann alle Bücher, Fotos, Lieder, Tabellen, pdfs …. downloaden und lesen (BS Windows 7). Wärmstens kann ich nur das Epub-Abo der ZEIT empfehlen. Ein wirklicher Genuß. Tipp: Bei eBook-Bestellung bei www.thalia.de gibts regelmäßig EUR-Gutscheine für weitere eBücher.

    Der T1 ist in jedem Fall besser als der Kindle-Kram. Die Touch Funktionen laufen sauber und man ist nicht nur auf einen Shop angewiesen wie bei Amazon. Ich finde das dort monopolistisch und extrem einseitig.

    Kleiner Tipp noch für das Synchronisieren. Hier haben wohl einige Probleme. Wartet ab bis der Synch komplett abgeschlossen ist und schließt dann auf dem Computer das ganze ebook-Programm. Dann gibts keine Fehler bei der Übertragung.

    Ich werde in meinem Leben kein auf Papier gedrucktes Buch mehr lesen ….

    20. Dez. 2011 | #

  23. Samuel Oboh schreibt:

    Just as conventional as far as Sony Products are concern.
    Thank you for the informationa dn advice

    30. Jan. 2012 | #

  24. Alfons Schnorr schreibt:

    Ich habe gestern den 31.01.2012 meinen Sony Reader bekommen und das aktuelle Firmware Update vom Januar eingespielt.
    Es ist nun mal Heute so, dass mit dem Verkauf von Produkten Gewinne erzielt werden müssen. Dies ist der Zweck, weswegen Produkte überhaupt entwickelt und produziert werden. Und leider werden dann Produkte die noch nicht fertig sind (Software noch nicht optimiert) in den Verkauf gegeben um z.B. das Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen. Softwareupdates werden dann nachgeliefert. Hauptsache die kalkulation geht auf. Von daher haben ich Verständnis für das Vorgehen von Sony.
    Was mir vor allem gefällt ist, dass es ein Produkt unabhängig von Anbietern von E-Books ist.
    So kann ich von allen Anbietern profitieren.
    Ich weiß, MAC-User haben sich an diktatorische Unternehmensführung und Weisung gewöhnt. Wenn Steve Jobs sagt Blue-Ray Laufwerke gibt es nicht, dann wird das hingenommen und fertig.
    Da fällt es dann schon leicher mit einem Kindl eben nur Bücher von Amazon zu kaufen und fertig.
    Ich bin für den indivifuellen Markt und haben daher ein unabhängiges Produkt gekauft und bin sicher zufrieden sein zu können.

    1. Feb. 2012 | #

  25. Klaus Jestädt schreibt:

    Hallo Herr Schnorr,
    danke für Ihren Kommentar.

    In der Tat bin ich ‘inzwischen’ ein Apple User, weil ich um die schwächen und die miserable Usability von Windows weiß. Linux heisse ich auf Servern Willkommen, aber nach mehreren Jahren auf dem Desktop habe ich Abstand genommen eine Bastelbude statt ein fiktionierendes System zu haben.
    Natürlich ärgere ich mich bei Apple auch über die geplante Obsoleszenz gerade bei den iOS Geräten, freue mich aber gleichzeitig über den ‘sichereren’ Hafen eines iOS App-Store mit der derzeit besten Überwachung aller App-Stores im Vergleich.

    Den Sony Reader habe auch ich mir auch aus den von Ihnen genannten Gründen gekauft, explizit nicht den Kindle. Dabei war für mich v.a. auch wichtig dass Amazon dem zahlenden Kunden nur ein Nutzungsrecht und NICHT DAS EIGENTUM an BÜCHERN einräumt. Ein Witz wie ich finde.

    Dennoch kann es doch nicht angehen dass Sony Softwareschrott verkauft und der Kunde dann VIELLEICHT ein vollständiges System beisammen hat wenn Sony bereits das Nachfolgemodell auf den Markt bringt. Der Sony Store ist immer noch nicht online. Das in meinem Artikel beschriebene Problem ist inzwischen behoben. Das Gerät ist ok, aber ich bleibe natürlich dabei, die Usability ist trotz technischer eInk Einschränkungen lausig bei den meisten eBook Readern. Hier hat sogar Amazon noch die Nase vorne. Entschuldigung, aber wenn ich Geld für einen eBook Reader ausgebe der gekaufte Inhalte nicht anzeigt … das geht doch gar nicht!!!

    Dennoch viel Spass beim Lesen mit dem Sony, den hab ich ja inzwischen auch :-)

    1. Feb. 2012 | #

  26. Marco schreibt:

    Hallo zusammen.

    Die obigen Erfahrungen decken sich in etwa mit meinen.
    Das umständliche handling mit diversen Software, Accounts, Passwörtern usw ist als inaktzeptabel zu bezeichen.

    Aber das meiste was wurde bereits geschrieben was die negativ Punkte sind.
    Kann nicht galuben das Sony ein so Verbraucher unfreundliches Produkt auf den Markt bring

    Mich würde es interesieren ob sich per E-Mail gesendete eBooks auf dem Reader direkt öffnen und speichern lassen?

    Denn nicht alle eBooks Store erlauben den Download ins Ausland und meine Mutter ist mit dem Reader in Thailand!!!

    Die Variante Dropbox kenn ich aber meiner Mutter zuliebe möchte ich die einfachst mögliche Lösung.

    Mit Dank Marco

    2. Feb. 2012 | #

  27. ed schreibt:

    Liebe prs-t1-user

    Die probleme sind bekannt und auch an mir nicht vorbeigegangen. Die lösung wurde ebenfalls mehrmals kommuniziert. Für mich persöhnlich lautet diese darum:
    ” Das Ebook Dilemma Reicht Mir ”

    Das biotop des weltweiten handelsgebarens hat sich dermassen verändert, dass eine anpassung an das biotop unvermeidbar geworden ist.
    Immer schön beweglich bleiben und sich nicht der sinne berauben lassen!

    Ach ja… Auf jeden fall sollte man es nicht versäumen, sich den endbenutzer-lizenzvertrag des prs-t1 rein zu ziehen.
    Einstellungen –> Über –> Endbenutzer-Lizenzvertrag
    Am ende angelangt, ist bestimmt ein anderes gerät auf dem markt, falls man nicht vorher an grauem star erblindet ist ;-)
    mfg ed

    25. Feb. 2012 | #

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